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Waffenschein - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 10.12.2013

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Der Waffenschein darf nicht mit der Waffenbesitzkarte verwechselt werden. Nur die Waffenbesitzkarte berechtigt zum Besitz, Erwerb und dem nicht zugriffsbereiten Transport einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe.
Der Waffenschein betrifft hingegen nur die Erlaubnis zum Führen einer Waffe. Diese Erlaubnis wird durch einen Waffenschein erteilt. Geregelt ist dies in § 10 Absatz 4 WaffG.

Eine Waffe führt, wer die tatsächliche Gewalt darüber außerhalb der eigenen Wohnung, seiner Geschäftsräume oder des eigenen befriedeten Besitztums ausübt.

Eine Erlaubnis zum Führen von Schusswaffen wird für bestimmte Schusswaffen auf höchstens drei Jahre erteilt; die Geltungsdauer kann zwei Mal um höchstens je drei Jahre verlängert werden.
Wenn nur ein vorübergehendes Bedürfnis zum Führen einer Waffe nachgewiesen wird, hat die Waffenbehörde die Erlaubnisfrist entsprechend abzukürzen.

Auch kann der Geltungsbereich des Waffenscheins auf bestimmte Anlässe oder Gebiete beschränkt werden. Dies ist dann der Fall, wenn ein darüber hinausgehendes Bedürfnis nicht nachgewiesen wird. Zuständig für die Erteilung eines Waffenscheines ist die untere Waffenbehörde, die in der Regel beim Landratsamt ansässig ist.

Bei Antragstellung sind Volljährigkeit, persönliche Zuverlässigkeit, eine Sachkundeprüfung, eine Haftpflichtversicherung und vor allem ein Bedürfnis der Behörde gegenüber nachzuweisen. Gerade beim Bedürfnis werden strenge Anforderungen gestellt.

Bei Fragen rund um den Waffenschein stehen Ihnen unsere hierauf spezialisierten Kooperationsanwälte gerne zur Verfügung.

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