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Öffentliches Recht

Softair - Infos und Rechtsberatung

13.06.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Eine Softairwaffe (auch Airsoftwaffe) ist eine spezielle Druckluftwaffe, die als Spielgerät für das sportive, taktische Geländespiel Airsoft (auch Gotcha) dient. Softairwaffen sind oft unter Lizenzen täuschend echt nachgebaute Replikate von echten Schusswaffen.
Grundsätzlich können Softairwaffen keine lebensgefährlichen Verletzungen herbeiführen. Es gibt drei Arten von Softairwaffen: Federdruck-, Gas- und elektronische Softairwaffen.

Die Munition von Softairwaffen wird BB genannt. Die Bezeichnung "BB" steht sowohl für "ballbearing" (Kugellager) als auch für "babybullet" (kleine Kugel).

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Bei der waffenrechtlichen Behandlung von Softairwaffen ist zwischen Regeln für Anscheinswaffen, die Geschossenergie sowie Vollautomaten zu unterscheiden.

Wer entgegen dem Verbot eine Anscheinswaffe trägt, begeht eine Ordnungswidrigkeit.

Softairwaffen mit weniger als 0,5 Joule fallen ansonsten jedenfalls nicht unter das Waffengesetz. Softairwaffen von 0,5 bis 7,5 Joule sind ab 18 Jahren frei verkäuflich. Softairwaffen mit Geschossen von einer Energie von mehr als 7,5 Joule sind erlaubnispflichtige Waffen und fallen damit unter das Waffengesetz. Der Besitz von vollautomatischen Softairwaffen ist in Deutschland verboten.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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