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Mietrecht

Wasserschaden - Infos und Rechtsberatung

23.09.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Tritt in einem Wohnhaus ein Wasserschaden auf, so gilt es, die Haftungsfrage zu klären.

Der Verursacher des Wasserschadens haftet gegenüber dem Vermieter, den Mietern und sonstigen Bewohnern für die vom Wasser verursachten Folgeschäden jedoch nur bei Verschulden; zumindest muss leichte Fahrlässigkeit vorliegen. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz ist die weitgehende unbekannte Garantiehaftung des Vermieters. Er haftet auch ohne Verschulden, wenn es beim Mieter zu einem Schaden kommt, der durch einen bei Vertragsabschluss schon vorliegenden Mangel verursacht wird. Zumeist hat der verursachende Hausbewohner eine private Haftpflichtversicherung, die den Schaden reguliert, wenn auch Fahrlässigkeit vorliegt. Im Falle eines Rohrbruchs werden die Schäden durch die Leitungswasserversicherung des Hauseigentümers reguliert. Bei Überschwemmungen ist die Elementarversicherung des Gebäudes zuständig. Der Abschluss einer solchen Versicherung ist allerdings nicht die Regel, sondern die Ausnahme. Ferner muss genau geprüft werden, ob tatsächlich eine Überschwemmung im Sinne der Versicherungsbedingungen vorliegt oder etwa Grundwasser eingedrungen ist.
Ist ein Rohrbruch auf fahrlässig fehlerhafte Arbeit eines Handwerkers zurückzuführen, so tritt dessen Haftpflichtversicherung ein.

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