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Versicherungsrecht

Schadensmeldung - Infos und Rechtsberatung

02.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Versicherungsnehmer hat den Eintritt des Versicherungsfalles, nachdem er von ihm Kenntnis erlangt hat, dem Versicherer unverzüglich (ohne schuldhaftes Zögern) anzuzeigen, also eine Schadensmeldung vorzunehmen. Steht das Recht auf die vertragliche Leistung des Versicherers einem Dritten zu, ist auch dieser zur Anzeige verpflichtet. In den einzelnen Versicherungszweigen (z.B. in der Feuer-, Hagel-, Haftpflicht- und Lebensversicherung) sind davon abweichende Fristen einzuhalten. Gelegentlich wird in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen Schriftform verlangt. Die bloße Mitteilung, dass sich ein Versicherungsfall ereignet hat, genügt nicht. Der Versicherer muss ausreichende Kenntnis über das Ereignis haben, das seine Leistungspflicht auslösen soll. Der Versicherer muss sich auf Grund der Schadensmeldung in die Schadensermittlungen einschalten können. Der Versicherte ist im Schadenfall außerdem verpflichtet, wahrheitsgemäße Angaben zum Schadensverlauf und zur Schadenshöhe zu machen. Bei Verletzung der Obliegenheit zur Schadensmeldung kann der Versicherer leistungsfrei werden.

Fragen zur Vornahme einer Schadensmeldung bzw. zur Anzeige eines Versicherungsfalles beantworten Ihnen gerne unsere erfahrenen Anwältinnen und Anwälte aus dem Versicherungsrecht. Halten Sie vorliegenden Versicherungsverträge zum Gespräch bereit.

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