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Hundehaftpflicht - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 11.07.2014

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Der Tierhalter ist für Schäden verantwortlich, die sich durch die Unberechenbarkeit des tierischen Verhaltens am Leben, an der Gesundheit und /oder am Eigentum Dritter verwirklichen. Die Haftung des Hundehalters setzt kein Verschulden voraus, sondern ist Haftung für Gefährdung, die der Tierhalter im eigenen Interesse schafft und beherrscht.

Hierzu bestimmt § 833 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch): Wird durch ein Tier ein Mensch getötet, oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. Der Tierhalter haftet mit seinem Privatvermögen unbegrenzt, z.B. auch für Schmerzensgeldansprüche. Dieses Risiko kann durch den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung abgefangen werden. Während die durch Katzen verursachten Schäden über die Privathaftpflicht abgesichert sind, muss die gesetzliche Haftpflicht für Hunde gesondert versichert werden. Es handelt sich um den freiwilligen Abschluss eines Versicherungsvertrages.

Im Falle noch weiterer Fragen zur Hundehaftpflicht helfen Ihnen unsere Anwälte aus dem Versicherungsrecht gerne weiter. Wir stehen Ihnen täglich von 8 bis 24 Uhr per Telefon und per E-Mail zur Verfügung.

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