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Verkehrsrecht

Winterreifen - Infos und Rechtsberatung

27.06.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bei einem Winterreifen im Sinne der StVO handelt es sich um einen Reifen mit einer "M+S" Kennzeichnung. Hierdurch ist lediglich eine rechtliche Definition bestimmt.

In den gesetzlichen Regelungen finden sich keine Bestimmungen zu technischen, baulichen oder konstruktiven Bestimmungen. Die Reifenindustrie hat sich auf einen industriellen Standard für wintertaugliche Reifen geeinigt. Danach wird das "Schneeflockensystem" als Ergänzung zur M+S Kennzeichnung verwendet. Reifen dieser Kennzeichnung müssen einen besonderen Schnee-Traktions-Test bestanden haben. Zu beachten ist allerdings, dass Winterreifen nur bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit ausgelegt sind in der Regel liegt diese zwischen 150 bis 190 Stundenkilometern. Unter gewissen Bedingungen kommen die Kfz-Versicherungen nicht oder nicht in vollem Umfang für einen Unfallschaden auf, wenn keine Winterreifen aufgezogen wurden. Dies spielt in der Kfz.- Haftpflichtversicherung eine Rolle, wenn durch eine nicht geeignete Bereifung die Betriebsgefahr erhöht wurde. In der Kaskoversicherung kann es darauf ankommen, ob eine grobe Fahrlässigkeit vorliegt, zumal Winterreifen gesetzlich vorgeschrieben sind.

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