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Verkehrsrecht

Wildunfall - Infos und Rechtsberatung

08.05.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Wichtige Info: Zum 1. Mai 2014 ändert sich die alte Verkehrssünderkartei des Flensburger Kraftfahrt-Bundesamts.

Hier können Sie sich einen Überblick der Änderungen verschaffen. Falls Sie Rechtsbedarf zum Thema haben, stehen Ihnen unsere Kooperationsanwälte zur Verfügung und beraten Sie gerne am Telefon.

Bei einem Wildunfall kollidiert meist auf Landstraßen oder Autobahnen ein Kraftfahrzeug mit einem wildlebenden Tier (z.B. Reh, Wildschwein). Ein Zusammenstoß mit einem Waschbär zählt nicht zu einem Wildunfall, da der Waschbär kein Wild im Sinne des Jagdgesetzes ist. Wildunfälle ereignen sich häufig in waldigen Gegenden im Frühjahr und Herbst und dann häufig in der Dämmerung, am Abend oder in den frühen Morgenstunden. Nach einem Wildunfall gilt es zunächst die Unfallstelle abzusichern (z.B. durch Aufstellen eines Warndreiecks). Hiernach müssen die Polizei und/oder der Jagdausübungsberechtigte (zuständiges Forstamt, Jagdpächter) verständigt werden. Unterbleibt eine solche Verständigung steht der Tatbestand der der Verkehrsunfallflucht nach § 142 des Strafgesetzbuches (StGB) im Raum. Wird totes Wild unberechtigterweise mitgenommen, kommt zudem eine Strafbarkeit wegen Jagdwilderei (§ 292 StGB) in Betracht. Die Folgen einer Kollision mit Haarwild (z. B. Rehe, Füchse, Feldhasen)sind über die Teilkaskoversicherung abgedeckt. Ein Ausweichschaden zur Vermeidung von Schäden am PKW gilt als "normaler" Unfallschäden. Bei Wildunfällen ist es besonders wichtig, den Unfall von Zeugen schriftlich bestätigen zu lassen

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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