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Verkehrsrecht

Überholen - Infos und Rechtsberatung

26.05.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Das Überholen regelt § 5 StVO (Straßenverkehrsordnung).

Es ist links zu überholen (Abs. 1), ohne Behinderung des Gegenverkehrs und mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit als die des zu Überholenden (Abs. 2). Das Überholen ist unzulässig bei unklarer Verkehrslage oder wo die Verkehrszeichen (Zeichen 276, 277) dies verbieten (Abs. 3). Zudem gilt ein Überholverbot für Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t, wenn die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m beträgt (Abs. 3a). Wer überholt, darf den nachfolgenden Verkehr nicht gefährden und muss mit ausreichendem Seitenabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern, besonders zu Fußgängern und Radfahrern, vorbeifahren und sich ohne Behinderung des Überholten umgehend wieder einordnen (Abs. 4). Der Überholende muss sein Ausscheren und Wiedereinordnen rechtzeitig und deutlich mit Blinkzeichen ankündigen (Abs. 4a). Dabei sind außerhalb geschlossener Ortschaften kurze Schall- oder Leuchtzeichen gestattet, wobei das Blinken mit Fernlicht nicht blenden darf (Abs. 5). Wer überholt wird, darf seine Geschwindigkeit nicht erhöhen; eventuell muss der langsamere Verkehrsteilnehmer zugunsten mehrerer unmittelbar folgender Fahrzeuge seine Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen oder warten, wobei auch Seitenstreifen genutzt werden können; dies gilt nicht auf Autobahnen (Abs. 6). Linksabbieger, die sich eingeordnet haben, sind rechts zu überholen; gleiches gilt gegenüber Schienenfahrzeugen, es sei denn, die Schienen liegen zu weit rechts oder es handelt sich um Fahrbahnen in eine Richtung (Abs. 7). Bei ausreichendem Platz dürfen Radfahrer und Mofa-Fahrer Fahrzeuge, die auf dem rechten Fahrstreifen warten, mit mäßiger Geschwindigkeit vorsichtig rechts überholen (Abs. 8).

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