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Straßenverkehrsgefährdung

Stand: 22.01.2014

Eine Straßenverkehrsgefährdung i. S. d. § 315 c StGB (Strafgesetzbuch) stellt eine schwerwiegende Straftat im Bereich des Verkehrsrechts dar. Außer durch Fahren unter Alkoholeinfluss - wohl der häufigste Fall in dieser Gruppe - werden unter dem Begriff der Straßenverkehrsgefährdung die sog. 7 Todsünden des Straßenverkehrs verstanden. Dazu gehören u.a.die Nichtbeachtung der Vorfahrt, falsche Überholvorgänge und zu schnelles Fahren an unübersichtlichen Stellen, Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen. Es handelt sich hierbei stets um verkehrsimmanente Verstöße.

Im Gegensatz hierzu stehen Verstöße, die zu einer Gefährdung der Verkehrssicherheit dadurch führen, dass der Täter durch verkehrsfremdes Verhalten in den Ablauf des Straßenverkehrs eingreift gemäß § 315 b StGB.

Eine Gefährdung des Straßenverkehrs gemäß § 315c StGB wird mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. Ein Ermittlungsverfahren wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs wird regelmäßig dann eingeleitet werden, wenn es nach einer Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zu einem Unfall mit Personenschaden oder erheblichem Sachschaden gekommen ist. Gleiches gilt, wenn ein solcher Unfall durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Verkehrsverhalten wie grobes Falschüberholen, grobe Vorfahrtsmissachtung, durch Wenden auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen oder falsches Fahren an Fußgängerüberwegen verursacht worden ist. Der Beschuldigte muss im Falle einer Verurteilung damit rechnen, dass sein Führerschein eingezogen wird und er eine Sperrfrist erhält.

Für Fragen zur Straßengefährdung stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte für Straf- nnd Verkehrsrecht telefonisch zur Verfügung.
 



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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
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