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Verkehrsrecht

Sonntagsfahrverbot - Infos und Rechtsberatung

05.05.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nach § 30 Abs. 3 StVO besteht ein generelles Sonntags- und Feiertagsfahrverbot für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t sowie Anhänger hinter Lkw zwischen 0 und 22 Uhr. Hierzu gibt es aber auch Ausnahmen, welche im Einzelnen in der vorgenannten Vorschrift der Straßenverkehrsordnung nachzulesen sind.

So sind beispielsweise Transporte von Frischmilcherzeugnissen, frischem Fleisch, frischen Fischen sowie Obst und Gemüse vom Sonntagsfahrverbot ausgeschlossen. Gleiches gilt für Zugmaschinen, mit denen andere Fahrzeuge gezogen werden, Einsatzfahrten mit Bergungs- oder Abschleppfahrzeugen. Auch Gespanne von Wohnwagenanhänger oder Anhänger für Sport- oder Freizeitaktivitäten hinter Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen geführt werden, sind vom Verbot ausgenommen.

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Wer dennoch eine Sonntagsfahrt durchführen möchte, benötigt dafür eine Ausnahmegenehmigung. Diese kann bei einer Dringlichkeit des Transportes erteilt werden. Dabei genügen jedoch allein wirtschaftliche oder wettbewerbliche Gründe noch nicht.

Bei Verstößen gegen das Sonntagsfahrverbot drohen dem Fahrer 120 Euro Regel-Bußgeld. Dem Halter des Lkw drohen570,00 Euro Regel-Bußgeld.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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