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Führerschein Ausland - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 18.06.2014
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Gültige deutsche Führerscheine, auch der ehemaligen DDR, werden in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) (Norwegen, Island, Liechtenstein) anerkannt.

Insoweit darf weder die neue Führerschein-Plastikkarte noch ein internationaler Führerschein verlangt werden. Bei Reisen ins übrige Ausland ist zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich, wobei im Einzelfall noch weitere Besonderheiten auftreten können. Zu beachten ist, dass im Ausland Führerscheine, deren Inhaber nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben (dies betrifft die Klasse A 1) sowie die nationalen Klassen M, L, S und T in anderen Mitgliedstaaten der EU oder des EWR nicht anerkannt werden müssen. Außerdem kann die Gültigkeit abgelehnt werden, wenn gegen den Betroffenen beispielsweise eine Entziehung oder Aufhebung der Fahrerlaubnis ausgesprochen wurde. Sofern ein Deutscher seinen ordentlichen Wohnsitz in einem anderen Mitgliedsstaat der EU oder des EWR nehmen will, gilt der Führerschein in der Regel ohne Umtausch weiter. Über eventuelle Einschränkungen oder Registrierung muss man sich bei der zuständigen Behörde des Mitgliedsstaates informieren. Eine andere Frage ist, in welchem Umfang ausländische Führerscheine in Deutschland Geltung haben. EU-Führerscheine sind grundsätzlich in Deutschland gültig. Beschränkungen oder Auflagen bei einer ausländischen Fahrerlaubnis gelten auch in Deutschland. Wer im Besitz einer Nicht-EU-Fahrerlaubnis ist und seinen Wohnsitz nach Deutschland verlegt, darf nur noch 6 Monate damit fahren. Er muss den ausländischen Führerschein dann umschreiben lassen. Soll der Wohnsitz in Deutschland nicht länger als 12 Monate bestehen, kann auf Antrag die Fahrerlaubnisbehörde die Frist bis zu 6 Monate verlängern.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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