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Verkehrsrecht

Fahrzeugbrief verloren - Infos und Rechtsberatung

07.04.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) stellt das wichtigste Dokument im Zusammenhang mit einem Kraftfahrzeug dar. Sollte der Brief verloren gegangen sein, so können Sie einen Ersatzbrief von der KFZ-Zulassungsstelle erhalten. Voraussetzung hierfür ist zunächst der Nachweis, dass Ihnen der Original-Fahrzeugsbrief übergeben wurde. Wichtig ist hierbei, dass Sie dies der Zulassungsstelle lückenlos nachweisen.

Der lückenlose Nachweis von der Zulassungsstelle bis zu Ihnen ist erforderlich, um zu verhindern, dass Personen oder Gesellschaften, die Rechte an dem Kraftfahrzeug haben, um diese Rechte gebracht werden. Aus diesem Grund wird ein Ersatzbrief regelmäßig von der Zulassungsstelle erst dann ausgegeben, wenn der Letztinhaber des verlorenen Briefs persönlich die Behörde aufsucht und die Erstellung eines neuen Briefes beantragt. Diese Person muss zusätzlich eine Versicherung an Eides Statt über den Verlust des Fahrzeugbriefes abgeben. Diese Erklärung kann nur vom Fahrzeughalter persönlich vor einem Notar oder in der Zulassungsstelle abgegeben werden. Handelt es sich um einen Firmenwagen, kann nur der Geschäftsführer oder eventuell ein Prokurist diese Erklärung abgeben.

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Die Zulassungsstelle prüft die Angaben und informiert das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hierüber. Dieses Amt erklärt nach einem Aufbietungsverfahren, das rd. 8 Wochen dauert, den verloren gegangenen Kfz-Brief (Zulassungsbescheinigung Teil II) für ungültig. In diesem Zeitraum können keine Statusänderungen wie eine Kfz-Ummeldung oder Abmeldung vorgenommen werden. Wenn während des Aufbietungsverfahrens gegen die Aushändigung eines neuen Kfz-Briefs keine Einwände vorgebracht werden, wird Ihnen der "neue" Brief übergeben. Dies ist, wie beschrieben, ein sehr aufwändiges Prozedere. Sollte noch weiterer Klärungsbedarf auf Ihrer Seite bestehen, helfen Ihnen unsere Anwälte aus dem Verkehrsrecht gerne weiter.

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