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Verkehrsrecht

Fahrtenschreiber - Infos und Rechtsberatung

28.06.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Häufig hören wir Fragen von Arbeitnehmern, wie sie vorschriftsmäßig mit dem Fahrtenschreiber eines Fahrzeugs ihres Arbeitgebers umgehen sollen. Für einige Fahrzeuge hat der Gesetzgeber den Einbau eines Fahrtenschreibers vorgeschrieben. Sinn eines Fahrtenschreibers ist die Kontrolle der Fahrer, damit diese ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten. Ein Fahrtenschreiber dient also der Sicherheit des Straßenverkehrs, um zu verhindern, dass übermüdete LKW-Fahrer in schwere Verkehrsunfälle mit Personenschaden verwickelt werden und damit sich und andere gefährden.

Für LKW- und Omnibusfahrer sind die Lenk- und Ruhezeiten in der Fahrpersonalverordnung und in der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 geregelt.

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Wenn die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten werden oder entgegen den Vorschriften ein Fahrtenschreiben nicht genutzt wird, drohen nach dem Gesetz empfindliche Bußgelder. So gilt eine maximale tägliche Lenkzeit von 9 Stunden, die zweimal pro Woche auf 10 Stunden erhöht werden kann; spätestens nach 4,5 Stunden Lenkzeit muss eine Fahrtunterbrechung von mindestens 45 Minuten eingehalten werden.

Die Gesamtlenkzeit innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Wochen (Montag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr) darf maximal 90 Stunden betragen. Das Überschreiten von Lenkzeiten wird mit einem Bußgeld geahndet.

Soweit für ein Kraftfahrzeug ein Fahrtenschreiber vorgeschrieben ist, muss der Fahrer seit dem 01.01.2008 die Schaublätter für den laufenden Tag und für die unmittelbar vorangegangenen 28 Tage mitführen. Der Unternehmer muss die Schaublätter mindestens 1 Jahr außerhalb des Fahrzeugs aufbewahren. Die Manipulation des Fahrtenschreibers kann sogar strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben, wie z.B. die Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB).

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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