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Fahranfänger - Infos und Rechtsberatung

Fahranfänger - Infos und Rechtsberatung
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 17.02.2014
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Für Fahranfänger gilt nach § 2a Abs. 1 Straßenverkehrsgesetz (StVG) eine Probezeit von zwei Jahren. Bei bestimmten Fehlverhaltensweisen im Straßenverkehr (z.B. Rotlichtverstoß, Geschwindigkeitsüberschreitung um mehr als 20 km/h) verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre, so dass die Probezeit für Fahranfänger insgesamt dann vier Jahre besteht. Zudem gelten bei (mehreren) Verstößen im Straßenverkehr besondere Vorschriften, die die Teilnahme an Aufbauseminaren vorsehen oder sogar die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung.
Die anzuordnenden Maßnahmen hängen dabei von der Schwere des Verstoßes bzw. des verhängten Bußgeldes ab. Ob ein Verstoß als schwerwiegend oder weniger schwerwiegend gilt, richtet sich nach der Anlage 12 zu § 34 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Die dortige Auflistung der Verstöße stellt eine verbindliche Regelung dar, die eine abweichende eigene Bewertung durch die Fahrerlaubnisbehörde ausschließt (VG Neustadt ZfS 00, 369).

Wer an den angeordneten Maßnahmen nicht teilnimmt, kann seinen Führerschein ganz verlieren. Darüber hinaus gilt für Fahranfänger seit dem 01.08.2007 die Null-Promillegrenze nach § 24c StVG. Dabei ist zu beachten, Dass das besagte Alkoholverbot nicht nur während der Probezeit nach § 2a StVG gilt, sondern auch für Kraftfahrzeugführer vor Vollendung des 21. Lebensjahres.

Bei Verstößen hiergegen hat dies für den Fahranfänger ebenfalls zum Teil gravierende Folgen. Weitere Fragen hierzu beantwortet Ihnen gerne einer unserer Verkehrsrechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline, die täglich von 8-24 Uhr telefonisch für Sie erreichbar sind.

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