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Vereinsrecht

Vereinshaftung - Infos und Rechtsberatung

26.11.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Verein haftet für den Schaden, den ein Vereinsorgan, ein Mitglied des Vorstandes oder ein anderer verfassungsmäßig berufener Vertreter durch eine in Ausführung der ihm zustehenden Aufgaben begangene, zum Schadensersatz verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt, § 31 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

Für das ehrenamtlich tätige oder gegen eine Vergütung von maximal 500 Euro jährlich tätige Vorstandsmitglied haftet der Verein gem. § 31 a BGB allerdings nur für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Der Verein muss dem Vorstandsmitglied, der von einem Dritten für fahrlässiges Handeln in Anspruch genommen wird, den Schaden ersetzen. Die Vereinssatzung darf keinen generellen Ausschluss dieser gesetzlichen Haftungsregelung des Vereins bestimmen, eine entsprechende Regelung wäre unwirksam. Es besteht jedoch die Möglichkeit, durch Satzung die Haftung zu begrenzen, indem einzelne Gebiete, beispielsweise die Kassenführung, einem Vorstandsmitglied zugewiesen werden. In diesem Falle haftet das betreffende Vorstandsmitglied allein. Die übrigen Vorstandsmitglieder haften nur für das sogenannte Aufsichtsverschulden, etwa wenn das betreffende Vorstandsmitglied für die übertragene Aufgabe nicht qualifiziert ist. Für Vorsatz kann die Haftung jedoch nie ausgeschlossen werden.

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