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Verbandsrecht

Vier-Sparten-Rechnung - Infos und Rechtsberatung

19.03.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Es gibt keine gesetzliche Regelungen im Hinblick auf die Art des Jahresabschlusses eines Verbandes.

Ein in Form des eingetragenen Vereins geführter Verband hat die Wahl, ob er bilanziert oder den Jahresabschluss in Form einer Einnahme-Überschuss-Rechnung abgibt. In jedem Falle ist er jedoch verpflichtet, sein Buchwerk im Sinne der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung nach der Vier-Sparten-Rechnung zu gliedern. Bei den vier Sparten handelt es sich um den ideellen Bereich, die Vermögensverwaltung, den Zweckbetrieb und den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Im ideellen Bereich sind die Spenden und echten Mitgliedsbeiträge aufzuführen, die Vermögensverwaltung bezieht sich auf Erträge aus Kapitalanlagen (Mieten, Dividenden, Zinsen, Lizenzeinnahmen ). Zweckbetriebe sind steuerlich privilegierte Wirtschaftsbetriebe, die der Erfüllung des gemeinnützigen Zwecks einer gemeinnützigen Organisation dienen. Sie können daher nur bei gemeinnützigen Organisationen vorkommen. Zum wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zählen die übrigen (gewerblich geprägten) Einnahmen und unechte Mitgliedsbeiträge.

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Bei Fragen zur Vier-Sparten-Rechnung helfen Ihnen unsere Kooperationsanwältinnen und -anwälte gerne. Halten Sie für das Gespräch bitte die den jeweiligen Einnahmearten zugrunde liegenden Unterlagen bereit.

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