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Tarifrecht

Tarifurlaub - Infos und Rechtsberatung

17.08.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nach dem Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) hat jeder Arbeitnehmer pro Kalenderjahr einen Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub von 24 Werktagen (gesetzlicher Mindesturlaub).

Dieser Urlaubsanspruch bezieht sich auf eine 6-Tage-Woche. Für eine 5-Tage -Woche ergeben sich hieraus umgerechnet 20 Werktage. In Tarifverträgen hingegen finden sich oftmals für Arbeitnehmer günstigere Urlaubsregelungen. Diese orientieren sich meist an dem Lebensalter und der Dauer der ununterbrochenen Beschäftigung des Arbeitnehmers im Betrieb. Bei einer Arbeitswoche, die nicht aus 6 Tagen besteht ist der Urlaubsanspruch entsprechend umzurechnen. Hier bestimmt § 5 Abs. 2 BurlG, dass sich ergebende Bruchteile von Urlaubstagen, die mindestens einen halben Tag ergeben, auf volle Urlaubstage aufzurunden sind. In einem Tarifvertrag kann aber eine andere Regelung getroffen werden. Tarifvertragsparteien sind nicht gehindert, für tarifliche Urlaubsansprüche Abrundungsregelungen für Bruchteile von Urlaubstagen zu treffen, soweit davon nicht gesetzliche Urlaubsansprüche berührt werden (Leitsätze BAG Urteil vom 22.10.1991 Az: 9 AZR 621/90). Der gesetzliche Mindesturlaub darf nicht unterschritten werden. Zu beachten ist, dass bei Allgemeinverbindlichkeitserklärungen, aber auch über Bezugnahmeklauseln im Arbeitsvertrag der Tarifurlaub Anwendung findet.

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