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Zuhälterei - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 26.09.2014
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Die Zuhälterei ist nach § 181a Strafgesetzbuch (StGB) strafbar.

Mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 5 Jahren wird bestraft, wer nach Abs. 1 Nr. 1 eine andere Person, die der Prostitution nachgeht, ausbeutet (sog. ausbeuterische Zuhälterei) oder nach Abs. 1 Nr. 2 seines Vermögensvorteils wegen die Prostitution überwacht, Ort, Zeit, Ausmaß oder andere Umstände der Ausübung bestimmt oder die Aufgabe der Prostitution verhindert (sog. dirigierende Zuhälterei). Nach Abs. 2 wird mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer die persönliche oder wirtschaftliche Unabhängigkeit einer Person beeinträchtigt, indem er gewerbsmäßig die Prostitution durch Vermittlung fördert und im Hinblick darauf Beziehungen zu ihr unterhält, die über den Einzelfall hinausgehen. Nach Abs. 3 ist die Strafbarkeit nicht durch eine Ehegatteneigenschaft ausgeschlossen. Bei der ausbeuterischen Zuhälterei (Abs. 1 Nr. 1) muss der Täter einen erheblichen Teil der Einnahmen der Prostituierten abziehen, wodurch diese wirtschaftlich und persönlich eingeschränkt und ihr der Ausstieg aus der Prostitution erschwert wird (Fischer StGB § 181a Rz. 7). Der Täter muss in eigensüchtiger Weise (BGHSt 15,40) planmäßig handeln. Bei der dirigierenden Zuhälterei (Abs. 1 Nr. 2) muss der Täter über eine bloße Unterstützungshandlung hinausgehen und einen bestimmenden Einfluss auf das Opfer ausüben. Es ist unerheblich, ob das Opfer sich freiwillig unterworfen hat (BGH NJW 87, 3209). Eine gemeinsame Voraussetzung zu Abs. 1 und 2 ist, dass der Täter zum Opfer auf Dauer angelegte Beziehungen unterhält, die also über den Einzelfall hinausgehen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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