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Waffendelikt - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 27.03.2014
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Als Waffendelikt werden Straftaten verstanden, die im Zusammenhang mit einer Waffe begangen werden.

Die Waffe wird meist zum Zwecke einer Nötigung oder Körperverletzung verwendet. So wird im Strafgesetzbuch z.B. zwischen einer Körperverletzung (§ 223 StGB) und der gefährlichen Körperverletzung (§ 224 Abs. 1 Nr. 2 StGB) unterschieden, wenn diese mittels einer Waffe durchgeführt wurde. Dies hat entscheidende Auswirkung auf das Strafmaß. Gleiches gilt bei der Unterscheidung zwischen einem Diebstahl (§ 242 StGB) und einem Diebstahl mit Waffen (§ 244 Abs. 1 Nr. 1a StGB). Beim Diebstahl mit Waffen genügt es, wenn der Täter die Waffe im Bewusstsein ihrer Einsatzmöglichkeit bei sich führt (BGHSt 3, 229, 232).

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Selbst die Verteidigung mit einer Waffe stellt zunächst eine Straftat dar. Hier ist zu prüfen, ob diese Straftat eventuell durch Notwehr (§ 32 StGB) gerechtfertigt ist. Als Notwehr gilt nach § 32 Abs. 2 StGB eine Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Es ist das mildeste, also schonendste Mittel gegen den Angreifer einzusetzen (BGHSt 42, 97, 100).

Der Erwerb, Besitz, das Mitsichführen oder Mitnehmen, Herstellen, Bearbeiten, Vertreiben oder der Handel mit Waffen kann nach § 51 - § 52a Waffengesetz (WaffG) strafbar sein oder eine Ordnungswidrigkeit nach § 53 WaffG darstellen.

Weiteres hierzu erfahren Sie von den Rechtsanwälten der Deutschen Anwaltshotline!

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