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Vorsätzliche Körperverletzung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 10.07.2014

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Das Strafgesetzbuch (StGB) regelt im 17. Abschnitt (Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit) die Körperverletzungsdelikte.

Die einfache Körperverletzung (§ 223 StGB) stellt den Grundtatbestand dar, auf dem die gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB), die schwere Körperverletzung (§ 226 StGB), die Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) und die Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB) als Qualifikationstatbestände aufbauen. Eine Körperverletzung begeht, wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an deren Gesundheit schädigt. Der Versuch ist nach § 223 Abs. 2 StGB strafbar.Als körperliche Misshandlung gelten alle substanzverletzenden Einwirkungen auf den Körper eines anderen, sowie jede üble unangemessene Behandlung, die das körperliche Wohlbefinden mehr als nur völlig unerheblich beeinträchtigt.Eine Gesundheitsbeschädigung ist das Hervorrufen oder Steigern eines krankhaften Zustandes körperlicher oder seelischer Art.Die einfache Körperverletzung (§ 223 StGB) wird mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahre oder Geldstrafe bestraft. Eine gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB) liegt beispielsweise vor, wenn die Verletzungshandlung durch Anwendung von Gift, einer Waffe oder eines gefährlichen Werkzeugs erfolgt. Das Strafmaß beträgt Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren. Bei einer schweren Körperverletzung (§ 226 StGB), wenn also das Opfer beispielsweise ein Sinnesorgan verliert oder dauerhaft entstellt wird, beträgt das Strafmaß Freiheitsstrafe von 1 Jahr bis zu 10 Jahre. Die Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB) wird mit Freiheitsstrafe nicht unter 3 Jahren und die Körperverletzung im Amt (§ 340 StGB) mit Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren bestraft.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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