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versuchter Diebstahl

Stand: 15.09.2014

Der Versuch eines Diebstahls ist nach § 242 Abs. 2 Strafgesetzbuch (StGB) strafbar.

Versuch im Strafrecht bedeutet die Spanne vom Beginn der Ausführungshandlung bis zur Vollendung der Straftat. Der Täter muss nach § 22 StGB zur Tatausführung unmittelbar angesetzt und den Vorsatz zur Tatbestandsverwirklichung haben. Besondere Probleme bereitet oft die Abgrenzung zwischen strafloser Vorbereitungshandlung und dem unmittelbaren Ansetzen zur Tat. Der Täter muss nach seinem Vorstellungsbild die Schwelle zum "Jetzt-geht-es-los" überschritten und objektiv zur tatbestandsmäßigen Angriffshandlung angesetzt haben (BGH wistra 2000, 379).  Es muss nach der Vorstellung des Täters ein Verhalten gegeben sein, dass so eng mit der tatbestandlichen Ausführungshandlung verbunden ist, dass es bei einem ungestörten Verlauf unmittelbar zur Tatbestandsverwirklichung führen soll oder im unmittelbaren räumlichen und zeitlichen Zusammenhang hierzu steht (BGHSt 31, 178; 43, 177). Der Täter muss sich vorstellen, dass sein Handeln ohne Zäsur und ohne weitere wesentliche Zwischenakte in die Tatbestandshandlung einmündet und dass das Objekt seines Angriffs schon konkret gefährdet ist (BGHSt 30, 363; 31, 178). Eine Handlung stellt einen Versuch dar, wenn sie unmittelbar zur Wegnahme ansetzt. Dagegen ist sie als Vorbereitung zu werten, wenn sie erst bei Eintritt einer weiteren Bedingung oder dem Dazukommen einer weiteren Handlung zur Wegnahme führen soll; etwa beim Aufenthalt des Täters in einem Geschäft und Führen von Verkaufsverhandlungen in der Absicht, eine Gelegenheit für eine geplante Wegnahme zu nutzen (BGH StV 2001, 621).

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wurde die Tat vollendet oder nur versucht?
  • Liegt eine bloße Vorbereitungshandlung vor oder wurde zur unmittelbar zu einer Wegnahme angesetzt?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Es muss die Schwelle zum "Jetzt-geht-es-los" überschritten sein; das Handeln muss ohne Zäsur und ohne weiteres in die Tatbestandshandlung einmünden und das Tatobjekt konkret gefährdet sein.

3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:

Eine Handlung stellt einen Diebstahlsversuch dar, wenn sie unmittelbar zur Wegnahme ansetzt. Dagegen ist sie als Vorbereitung zu werten, wenn sie erst bei Eintritt einer weiteren Bedingung oder dem Dazukommen einer weiteren Handlung zur Wegnahme führen soll.

4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:

Es sollte vorerst keine Aussage gegenüber den Ermittlungsbehörden gemacht werden.

Maßgebliche Urteile

Besondere Probleme bereitet oft die Abgrenzung zwischen strafloser Vorbereitungshandlung und dem unmittelbaren Ansetzen zur Tat. Der Täter muss nach seinem Vorstellungsbild die Schwelle zum "Jetzt-geht-es-los" überschritten und objektiv zur tatbestandsmäßigen Angriffshandlung angesetzt haben (BGH wistra 2000, 379).
Es muss nach der Vorstellung des Täters ein Verhalten gegeben sein, dass so eng mit der tatbestandlichen Ausführungshandlung verbunden ist, dass es bei einem ungestörten Verlauf unmittelbar zur Tatbestandsverwirklichung führen soll oder im unmittelbaren räumlichen und zeitlichen Zusammenhang hierzu steht (BGHSt 31, 178; 43, 177).
Der Täter muss sich vorstellen, dass sein Handeln ohne Zäsur und ohne weitere wesentliche Zwischenakte in die Tatbestandshandlung einmündet und dass das Objekt seines Angriffs schon konkret gefährdet ist (BGHSt 30, 363; 31, 178).
Eine Handlung stellt einen Versuch dar, wenn sie unmittelbar zur Wegnahme ansetzt. Dagegen ist sie als Vorbereitung zu werten, wenn sie erst bei Eintritt einer weiteren Bedingung oder dem Dazukommen einer weiteren Handlung zur Wegnahme führen soll; etwa beim Aufenthalt des Täters in einem Geschäft und Führen von Verkaufsverhandlungen in der Absicht, eine Gelegenheit für eine geplante Wegnahme zu nutzen (BGH StV 2001, 621).



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   | Stand: 13.10.2017
sehr nette gespräch !!!Danke, sehr unkompliziert und Geld gespart!

   | Stand: 09.10.2017
Bitte dem RA Herr Grau, diese Bewertung zukommen lassen. Ich finden ihn nicht in der Liste. Uhrzeit ca. 12.05 bis 12.20 Uhr.

   | Stand: 09.10.2017
Sehr guter Hinweis von Frau Kress. Vielen DanK!

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