Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel
Strafrecht

Vergewaltigungsopfer - Infos und Rechtsberatung

23.04.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Ein Vergewaltigungsopfer ist ein Opfer einer Straftat der Vergewaltigung nach § 177 StGB.

Diese Vorschrift stellt den erzwungenen Beischlaf unter Strafe. Zentrales Merkmal des Beischlafs ist eine Penetration, das heißt ein Eindringen in den Körper mit einem Körperteil. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Täter in den Körper des Opfers eindringt oder umgekehrt. Daher ist auch der erzwungene Oralverkehr in jeder Form strafbar. Wie bei anderen Gewalttaten, steht dem vergewaltigten Opfer das Recht zu, im Strafprozess seine Rechte als Nebenkläger geltend zu machen. Als Nebenkläger hat das Vergewaltigungsopfer im Wesentlichen die gleichen Rechte wie die Staatsanwaltschaft. Das Vergewaltigungsopfer kann sich eines Rechtsanwaltes bedienen, der Fragen stellen oder Beweisanträge einbringen kann. Es gibt auch die Möglichkeit eines Zeugenbeistandes.
Das Vergewaltigungsopfer kann überdies im Rahmen des Strafprozesses schon Schmerzensgeldansprüche geltend machen.

Konsultieren Sie im Falle einer Vergewaltigung jedenfalls einen Anwalt, um eine sachliche und juristisch korrekte Einstufung und Bearbeitung des hoch sensiblen und emotionalen Themas zu gewährleisten.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 009 888*
Anwalt für Strafrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen