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Untersuchungshaft

Stand: 06.12.2013

Die Untersuchungshaft ist in der Strafprozessordnung geregelt. Sie kann vom Haftrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Fällen dringenden Tatverdachtes, bei Flucht- oder Verdunklungsgefahr oder besonderer Schwere des Tatverdachtes angeordnet werden.

Die Anordnung von Untersuchungshaft setzt nach § 112 Abs. 1 Strafprozessordnung (StPO) einen dringenden Tatverdacht und einen Haftgrund voraus, wobei die Untersuchungshaft zur Bedeutung der Sache und zur erwartenden Strafe oder Maßregel nicht unverhältnismäßig sein darf.
Dringender Tatverdacht ist gegeben, wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Betroffene Täter oder Teilnehmer einer Straftat ist. Als Haftgrund gibt es: die Flucht- oder Verdunkelungsgefahr (§ 112 Abs. 2 Nr. 1, 2 StPO), die Verdunkelungsgefahr (§ 112 Abs. 2 Nr. 3 StPO), der Verdacht eines Kapitaldelikts (§ 112 Abs. 3 StPO) und die Wiederholungsgefahr (§ 112a StPO). Ferner gibt es bei beschleunigten Verfahren noch die Fernbleibegefahr (§ 127b Ab. 2 StPO).

U-Haft wird an dem Ort angeordnet, wo die Straftat begangen wurde. Dem Beschuldigten, gegen den Untersuchungshaft vollstreckt wird, soll ein Pflichtverteidiger beigeordnet werden. Daher ist es wichtig, dass der Betroffene einen Verteidiger seines Vertrauens benennt.
Nach § 114 StPO wird die Untersuchungshaft durch einen schriftlichen Haftbefehl angeordnet. Diesen darf grundsätzlich nur ein Richter erlassen. Als Rechtsbehelfe gegen einen Haftbefehl kommen eine Haftbeschwerde nach §§ 304 ff StPO sowie ein Antrag auf Haftprüfung nach § 117 Abs. 1 StPO in Betracht.

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