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Strafrecht

Tatbestand - Infos und Rechtsberatung

25.04.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der objektive Tatbestand einer Norm bezeichnet den Täterkreis, die Tatsituation oder Tatmodalitäten, das Tatobjekt oder die Tathandlung. Es handelt sich um äußere Merkmale, die das äußere Erscheinungsbild einer Tat kennzeichnen.

Dabei kann der Tatbestand beschreibende (= deskriptive) aber auch wertausfüllungsbedürftige (= normative) Merkmale enthalten. Ein Merkmal ist deskriptiv, wenn durch eine einfache Beschreibung zum Ausdruck gebracht wird, was zu einem gesetzlichen Verbot oder Gebot gehört. So sind beim objektiven Tatbestand des Diebstahls gem. § 242 StGB (Strafgesetzbuch) die Merkmale Sache, beweglich und wegnehmen deskriptiv. Ein Merkmal ist dagegen normativ, wenn nur im Wege eines ergänzenden Werturteils festgestellt werden kann, ob dieses gegeben ist oder nicht. So ist beim Tatbestand des Diebstahls das Merkmal fremd normativ. Der subjektive Tatbestand umfasst den Tatvorsatz (= das Wissen und Wollen der Tatbestandsverwirklichung) und eventuelle Absichten des Täters. Es geht hier um die Vorstellungen des Täters bei der Tatausführung.

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