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Strafverteidiger - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 03.12.2014

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Jeder Beschuldigte, der sich in einem Strafverfahren befindet, hat das Recht, einen Verteidiger zu nehmen. Dazu besteht allerdings nicht immer ein Zwang. Sollte der Beschuldigte keinen Wahlverteidiger haben, so kann dann der Vorsitzende in bestimmten Fällen einen Pflichtverteidiger bestellen.

Strafverteidiger können nach dem § 138 StPO (Strafprozessordnung) in der Regel nur Rechtsanwälte oder Hochschullehrer mit der Befähigung zum Richteramt sein. Nach § 138 Abs. 2 StPO können in Ausnahmefällen auch andere Personen die Verteidigung eines Beschuldigten übernehmen, wenn das Gericht dies genehmigt. Liegt allerdings der Fall einer notwendigen Verteidigung nach §140 Abs. 2 StPO vor, darf dies nur in Zusammenarbeit mit Wahlverteidigern (selbstgewählten Rechtsanwälten) geschehen. In der Praxis ist dieser Fall sehr selten und ohne größere Bedeutung. Der Strafverteidiger übt seine Tätigkeit in freier Verantwortung aus. Er ist seinen Mandanten gegenüber nicht an Weisungen gebunden. Eine Bindung kann sich aus dem zivilrechtlichen Dienstvertrag ergeben. Der Verteidiger hat den Mandantenwillen insoweit zu berücksichtigen, als das Gesetz dies ausdrücklich regelt, wie beispielsweise bei der Rechtsmitteleinlegung nach § 297 StPO.
In der Praxis ist es eines der größten Privilegien des Strafverteidigers, dass er das Recht zur Akteneinsicht besitzt. Eine sinnvolle Strafverteidigung ist ohne Akteneinsicht nicht denkbar. Es ist dem Strafverteidiger auch erlaubt, Auszüge der Akte an den Mandanten weiterzugeben. Der Rechtsanwalt und Strafverteidiger hat seinen Mandanten umfassend über die zu erwartenden Kosten aufzuklären. Will er über die gesetzlichen Gebühren hinaus Honorare beanspruchen, muss er mit seinen Mandanten eine Honorarvereinbarung schließen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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