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Strafrecht

Strafhöhe - Infos und Rechtsberatung

26.09.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Begriff Strafhöhe steht in Verbindung mit verschiedenen Rechtsbereichen. Ebenso verschieden sind daher die juristischen Probleme, die in diesem Zusammenhang denkbar sind.

Strafe im strafrechtlichen Sinne kann ein Geldbetrag, Bewährungsstrafe oder sogar Freiheitsstrafe sein. Die Strafhöhe richtet sich immer nach dem begangenen Delikt. Die Strafhöhen sind je nach Schwere der Schuld gestaffelt, und sie sind in den einzelnen Gesetzestexten normiert.
Die Grundsätze der Strafzumessung sind in § 46 StGB (Strafgesetzbuch) normiert. Danach ist die Schuld des Täters ist die Grundlage für die Strafzumessung (Abs. 1 Satz 1). Es sind die Wirkungen, die von der Bestrafung für das zukünftige Leben des Täters in der Gesellschaft zu erwarten sind, zu berücksichtigen (Abs. 1 Satz 2), wobei das Gericht die Umstände abwägt, die für und gegen den Täter sprechen (Abs. 2).
Nach § 38 Abs. 2 StGB beträgt das Höchstmaß der zeitigen Freiheitsstrafe 15 Jahre und das Mindestmaß 1 Monat. Gemäß § 40 Abs. 1 Satz 2 StGB beträgt eine Geldstrafe mindestens 5 und, wenn gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, maximal 360 volle Tagessätze. Nach § 40 Abs. 2 StGB richtet sich die Höhe des Tagessatzes nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Täters, wobei von dessen durchschnittlichen Nettoeinkommen / Tag ausgegangen wird. Ein Tagessatz wird auf mindestens 1,- € und maximal 30.000,- € festgesetzt (Abs. 2 Satz 3).

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