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Sprengstoff - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 04.08.2014
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Als Sprengstoff bezeichnet man all diejenigen Materialien, welche aufgrund ihrer chemischen Beschaffenheit dazu geeignet sind Explosionen herbeizuführen.

Es handelt sich um Stoffe, die bei Entzündung zu einer plötzlichen Ausdehnung von Flüssigkeiten oder Gasen und somit zu einer Sprengwirkung führen (RGSt, 67, 37). Nach § 3 Abs. 1 Sprengstoffgesetz (SprengG) gelten als Explosivstoffe die in der Anlage III zum SprengG (Explosivstoffliste) benannten Stoffe und Gegenstände. Eine Explosion ist das plötzliche Auslösen von Druckwellen außergewöhnlicher Beschleunigung. Zu den heute hauptsächlich verwendeten Sprengstoffen zählen etwa das Schwarzpulver, das Schießpulver, das Dynamit sowie der sog. Plastiksprengstoff. Rechtliche Relevanz hat der Begriff des Sprengstoffes vor allem im Zusammenhang mit Straftaten, wie etwa der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. Diese wird, wenn dadurch der Leib bzw. das Leben eines Menschen oder aber fremde Sachen von bedeutendem Wert auch nur gefährdet werden mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. Geregelt ist dies in § 308 Abs. 1 StGB (Strafgesetzbuch). Das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion ist ein Verbrechen gemäß § 12 Abs. 1 StGB. Der Gesetzgeber erachtet Straftaten mit Verwendung von Sprengstoffen für so gefährlich, dass er die Strafbarkeit bereits in das Stadium der Vorbereitung vor verlagert hat. Nach § 310 Abs. 1 Nr. 2 StGB wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren bestraft, wer Sprengstoffe oder die zur Ausführung der Tat erforderlichen besonderen Vorrichtungen herstellt oder sich oder einem anderen verschafft.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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