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Sicherstellung

Stand: 02.08.2012

Die (polizeiliche, strafprozessuale) Sicherstellung wird auch als Beschlagnahme bezeichnet. Dient eine Sicherstellung nicht zu Beweiszwecken, sondern zur Sicherstellung der Einziehung, des Verfalls oder der Unbrauchbarmachung, so gelten die Sondervorschriften der §§ 111 b ff. StPO (Strafprozessordnung). Die Sicherstellung kann Sachen oder Rechte erfassen. Sie setzt dringende Voraussetzungen dafür voraus, dass die Einziehung o.ä. angeordnet werden wird. Bei beweglichen Sachen findet eine körperliche Wegnahme oder Kenntlichmachung statt.

Sichergestellte Gegenstände werden aufbewahrt bis über den Verbleib endgültig entschieden wird. Über die Sicherstellung wird ein Protokoll erstellt.

Bei Grundstücken erfolgt die Sicherstellung durch Beschlagnahme und Vermerk im Grundbuch. Auch Forderungen können sichergestellt werden. Diese Sicherstellung bezeichnet man dann als Pfändung.
Durch einen dinglichen Arrest können Verfall und Wertersatz sowie Geldstrafe und Kosten des Strafverfahrens gesichert werden. Zuständig für solche Anordnungen ist der Richter, bei Gefahr im Verzug auch die Staatsanwaltschaft(die aber binnen einer Woche eine richterliche Bestätigung einholen muss).

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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
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