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Strafrecht

Sexualstraftat - Infos und Rechtsberatung

05.03.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Sexualstraftaten sind solche Straftaten, die gegen die Freiheit der Entscheidung über die sexuelle Betätigung sowie ferner gegen die ungestörte sexuelle Entwicklung eines Menschen verstoßen.

Dies sind insbesondere Angriffe auf die sexuelle Selbstbestimmung, wie beispielsweise Nötigung, Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch durch Ausnutzung eines Abhängigkeitsverhältnisses oder die Ausnutzung fehlender Widerstandsfähigkeit z.B. bei Kindern, Jugendlichen oder Schutzbefohlenen.
Geregelt sind diese Straftaten im 13. Abschnitt des Strafgesetzbuches (StGB).

Das Sexualstrafrecht umfasst die Strafnormen für Verhaltensweisen mit Sexualbezug. Nach westlicher Auffassung dient das Sexualstrafrecht insbesondere dem Schutz der individuellen sexuellen Selbstbestimmung.
Durch den Wandel der Sexualmoral ist auch das Sexualstrafrecht dem Wandel unterworfen. So diente das Sexualstrafrecht vormals wesentlich dem Schutz der öffentlichen Sittlichkeit (Sittlichkeitsdelikte), der Gesellschaftsordnung, der Ehre der Familie und der Ehe. Diese Vorstellung ist insbesondere außerhalb des westlichen Kulturkreises noch anzutreffen.

Ein einheitliches Rechtsgut liegt dem Sexualstrafrecht nicht zugrunde. Es ist eher der Sexualbezug, den die Tatbestände gemeinsam haben. Den inhärenten Begriff der sexuellen Handlung hat der Gesetzgeber nicht definiert, lediglich in § 184 f. StGB (Strafgesetzbuch) nennt er die sexuelle Handlung als eine solche, die von einiger Erheblichkeit sein muss.

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