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Sachbeschädigung

Stand: 03.03.2014

Der Begriff der Sachbeschädigung ist juristisch gesehen in dem Bereich des Strafrechts einzuordnen.

Unter Sachbeschädigung versteht man einen Straftatbestand, der denjenigen mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, der vorsätzlich eine fremde Sache beschädigt oder zerstört. Sache in diesem Zusammenhang ist grundsätzlich jeder bewegliche oder auch unbewegliche Gegenstand.

Es handelt sich also um eine Norm, die vom Gesetzgeber zum Schutz des Eigentums geschaffen wurde. Geregelt ist die Sachbeschädigung in § 303 des Strafgesetzbuches (StGB). Der Versuch einer Sachbeschädigung ist nach § 303 Abs. 2 StGB ebenfalls strafbar. Ein Vermögenswert ist nicht erforderlich, da auch wirtschaftlich wertlose Sachen vom Schutz des § 303 StGB erfasst werden (OLG Köln NJW 88, 1102).

Eine Sache wird beschädigt, wenn jemand auf sie dergestalt körperlich einwirkt, dass ihre Unversehrtheit oder bestimmungsgemäße Brauchbarkeit mehr als nur unerheblich beeinträchtigt wird (BGHSt 13, 207; 29, 129). Das Verunstalten oder Verunreinigen einer fremden Sache stellt eine Sachbeschädigung nur dann dar, wenn damit eine Substanzverletzung oder Brauchbarkeitsminderung verbunden ist (BGHSt 29, 129). Eine Sache wird zerstört, wenn sie durch die Handlung in ihrer Existenz vernichtet wird oder wenn die Beschädigung so erheblich ist, dass die bestimmungsgemäße Brauchbarkeit vollständig erloschen ist (RGSt 55, 169). Die Sachbeschädigung gemäß § 303 StGB wird nur auf Antrag verfolgt oder wenn die Strafverfolgungsbehörde ein besonderes öffentliches Interesse an der Strafverfolgung bejaht (§ 303c StGB).

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