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Kinderarbeit

Stand: 27.03.2014

Die Beschäftigung von Personen, die noch nicht 15 Jahre alt sind (= "Kind" im Sinne des § 2 des Jugendarbeitsschutzgesetzes [JArbSchG]), ist nach § 5 JArbSchG verboten.

Ausnahmen hiervon sind in § 6 und § 7 JArbSchG geregelt.

Nach § 6 JArbSchG kann die Aufsichtsbehörde für bestimmte Veranstaltungen Ausnahmen bewilligen, indem beispielsweise Kinder über 6 Jahre bei Theatervorstellungen bis zu 4 Stunden / Tag (Nr. 1) mitwirken dürfen; bei Musikaufführungen kann die Aufsichtsbehörde für Kinder über 3 bis 6 Jahre bis zu 2 Stunden / Tag (Nr. 2a) und für Kinder über 6 Jahre bis zu 3 Stunden / Tag (Nr. 2b) bewilligen.

Nach § 7 JArbSchG dürfen Kinder, die nicht mehr vollzeitschulpflichtig sind, im Rahmen einer Berufsausbildung (Nr.1) und außerhalb der Berufsausbildung mit leichten geeigneten Tätigkeiten bis zu 7 Stunden / Tag bzw. 35 Stunden / Woche beschäftigt werden (Nr.2). Als weitere Ausnahmen gilt, wenn gegenüber einem Kind in einem Jugendstrafverfahren eine Arbeitsweisung nach § 10 Abs. 1 S. 3 Nr. 4 des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) verhängt worden ist.

Wer entgegen dem o.g. Verbot Kinder beschäftigt, handelt ordnungswidrig. Die Ordnungswidrigkeit kann gem. § 58 Abs. 4 JArbSchG mit einer Geldbuße von bis zu 15.000,- EUR geahndet werden.  Wer vorsätzlich handelt und dabei das Kind in seiner Gesundheit oder Arbeitskraft gefährdet, kann nach § 58 Abs. 5 JArbSchG mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft werden.

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   | Stand: 25.11.2017
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