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Hafturlaub

Stand: 09.01.2014

Häufig hören wir Fragen zum Hafturlaub. Hierbei handelt es sich um eine Resozialisierungsmaßnahme, welche den Gefangenen auf ein Leben in Freiheit vorbereiten soll.

Ein Strafgefangener kann bis zu 21 Kalendertage im Jahr aus der Haft beurlaubt werden (§ 13 StVollzG - Strafvollzugsgesetz). Dabei soll der Urlaub in der Regel erst gewährt werden, wenn schon mindestens sechs Monate Strafvollzug abgeleistet worden sind (§13 Abs. 2 StVollzG).
Der Urlaub wird nur an einem Ort innerhalb des Geltungsbereichs des Strafvollzugsgesetzes gewährt. Das Urlaubsjahr ist das Vollstreckungsjahr. Der Urlaub ist nicht in das nächste Jahr übertragbar. Dies gilt nicht, wenn der Urlaub aus Gründen, die die Vollzugsbehörde zu vertreten hat, nicht rechtzeitig gewährt werden konnte.

Urlaub darf nur gewährt werden, wenn der Gefangene für diese Maßnahme geeignet, insbesondere ein Missbrauch nicht zu befürchten ist. Dabei ist zu berücksichtigen, ob der Gefangene durch sein Verhalten im Vollzug die Bereitschaft gezeigt hat, an der Erreichung des Vollzugszieles mitzuwirken.

Ein Strafgefangener, der eine lebenslange Freiheitsstrafe verbüßen muss, kann dagegen beurlaubt werden, wenn er sich einschließlich einer vorausgegangenen Untersuchungshaft oder einer anderen Freiheitsentziehung zehn Jahre im Vollzug befunden hat oder wenn er in den offenen Vollzug überwiesen worden ist (§ 13 Abs. 3 StVollzG).

Bei Fragen zum Hafturlaub können viele schwierige Fragen auftauchen, die häufig nur nach eingehender Prüfung sämtlicher Unterlagen durch einen erfahrenen Rechtsanwalt beantwortet werden können. Daher sollte Sie für eine telefonische Beratung Ihre Unterlagen vorliegen haben.


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RAìn Fritsch hat das sehr gut erklärt. Hohe Auffassungsgabe.

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