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Strafrecht

Gewinnmanipulation - Infos und Rechtsberatung

21.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Gewinnmanipulation ist die Veränderung des Gewinnausweises eines Unternehmens - sowohl des Einmannbetriebes wie auch des großen Konzerns - mittels legaler oder illegaler Methoden i. d. R. zum Zwecke der Steuerersparnis, Beeinflussung von an den Gewinn gebundener Gehälter (Erhöhung der Managerboni) oder auch Erhöhung des Aktienwertes eines börsenorientierten Unternehmens.

Auf Basis eines nach oben geschönten Gewinns ist es z. B. für ein Unternehmen möglich, zusätzliche Kredite zu bekommen und damit eine drohende Insolvenz hinauszuschieben. Die Gewinnmanipulation aus steuerlichen Gründen erfolgt dergestalt, dass ein Gewinn möglichst niedrig angegeben wird und so die Steuerlast reduziert wird. Auch Unternehmer, welche Unterhaltspflichten gegenüber Kindern oder anderen Verwandten haben, haben ein manchmal Interesse, den Gewinn möglichst niedrig auszuweisen. Rechtlich ist die Gewinnmanipulation vor allem im Steuer- und im Strafrecht von Bedeutung. Hier kommt zum einen Betrug gem. § 263 StGB (Strafgesetzbuch) wie auch Steuerbetrug gem. § 370 AO (Abgabenordnung) zum Tragen.

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Die individuellen Fragen und Probleme unterscheiden sich wie oben zu sehen sehr stark, so dass allgemeingültige Aussagen wenig hilfreich für den Ratsuchenden sind. Die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline können oft in wenigen Minuten am Telefon alle individuellen Fragen beantworten oder bei komplexen Fällen wichtige Informationen im Rahmen der telefonischen Erstberatung geben.

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