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fahrlässige Tötung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 14.04.2014
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Den Tatbestand der fahrlässigen Tötung erfüllt, wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines anderen Menschen verursacht. Fahrlässig in diesem Sinne handelt eine Person immer dann, wenn sie die im Verkehr, d.h. im Umgang mit anderen Menschen erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.

Neben der Erfolgsverursachung und der Verletzung der Sorgfaltspflicht ist eine objektive Zurechenbarkeit des Todeserfolgs erforderlich. Es muss durch die Sorgfaltspflichtverletzung eine Gefahr geschaffen oder gesteigert worden sein, die nach dem Schutzzweck einer bestimmten Rechtsnorm hätte vermieden werden sollen.

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Des Weiteren richtet sich das Maß der Sorgfalt objektiv nach den Umständen des Einzelfalls und subjektiv nach den persönlichen Kenntnissen und Fähigkeiten des Täters. Dabei können sich Einschränkungen einer Zurechnung geben, wenn das Opfer sich eigenverantwortlich selbst gefährdet oder geschädigt hat. Dies gilt nicht, wenn der Täter aufgrund eines überlegenen Sachwissens das Risiko besser erkennen kann als derjenige, der sich selbst geschädigt hat (Bay ObLG NZV 96, 461).

Zum Beispiel bei Todesfällen im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen liegt in der Regel fahrlässige Tötung vor. Bestraft wird die fahrlässige Tötung mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder auch mit Geldstrafe. Geregelt ist der Tatbestand der fahrlässigen Tötung in § 222 des Strafgesetzbuches (StGB).

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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