Navigationspunkt Hauptthema Unterthema Artikeltitel
Soforthilfe vom Anwalt

Entwendung - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 15.04.2013
Rechtsrat per Telefon
Fragen zum Thema
Entwendung?
Anwalt für Strafrecht anrufen:
0900-1 875 003 632*
* 1,99 €/Min inkl. 19% MwSt. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom (ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen)
Rechtsrat per Telefon
Fragen zum Thema
Entwendung?
Anwalt für Strafrecht anrufen:
0900-1 875 003 632*

Mit Entwendung wird häufig umgangssprachlich der nach § 242 Strafgesetzbuch (StGB) strafbare Diebstahl bezeichnet.

Bei dem Diebstahl geht es um die Wegnahme einer fremden Sache, wobei die Wegnahme der Bruch fremden Allein- oder Mitgewahrsams und die Begründung neuen Gewahrsams bedeutet (RGSt 48, 58).

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt: 0900-1 875 003 632*
Anwalt für Strafrecht:
7.00 Uhr - 1.00 Uhr (1,99 €/Min.)
E-Mail-Beratung
Antwort in ca. 20 Minuten Anwalt kostenlos anfragen

Es kann jedoch auch der grds. straflose "furtum usus" gemeint sein, welcher die bloße Gebrauchsanmaßung einer Sache ohne dauerhaften Enteignungswillen beschreibt. Bei der Gebrauchsanmaßung hat der Täter einen Rückgabewillen.
Der Täter muss mit dem Willen, den rechtmäßigen Zustand der Sache gemäß der früheren Lage unter Wahrung der Eigentumssituation alsbald wieder herzustellen, handeln. Er muss den Willen haben, dass die gebrauchte Sache ohne eine wesentliche Wertminderung und ohne Leugnung der tatsächlichen Eigentumssituation an den Berechtigten zurückgeführt wird.

Ist dem Täter nicht nachzuweisen, dass er den Eigentümer dauerhaft aus seiner Eigentümerstellung zumindest mit Eventualvorsatz verdrängen wollte, fehlt es an der für den subjektiven Tatbestand erforderlichen Zueignungsabsicht. Nur ausnahmsweise, so z.B. bei dem unbefugten Gebrauch eines Kfz oder Fahrrades steht eine derartige Entwendung unabhängig vom Enteignungswillen unter Strafe, vgl. z.B. § 248 b StGB. Die Strafbarkeit gemäß § 248 b StGB tritt nur, wenn mit der Tat nicht gleichzeitig gegen eine andere Vorschrift, die eine schwerere Strafe vorsieht, verstoßen worden ist; es handelt sich um eine sog. relative Subsidiarität. Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, § 248 b Abs. 3 StGB.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

Rechtsbeiträge über Strafrecht:

Bafögbetrug - Infos und Rechtsberatung Beamtenbeleidigung - Infos und Rechtsberatung Benzinklau - Infos und Rechtsberatung Stehlen - Infos und Rechtsberatung Tatbestandsmerkmale - Infos und Rechtsberatung Unterschlagung - Infos und Rechtsberatung Verwahrungsbruch - Infos und Rechtsberatung Fundunterschlagung - Infos und Rechtsberatung
E-Mail Beratung Jetzt einen Anwalt fragen und Antwort in 20 Min. erhalten
Anwalt kostenlos anfragen
Rechtsrat per Telefon
Fragen zum Thema
Entwendung?
Anwalt für Strafrecht anrufen:
0900-1 875 003 632*