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Diffamierung: Bedeutung und Konsequenzen

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 22.05.2018

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Diffamieren ist im strafrechtlichen Sinne ein Verhalten, das jemanden in seiner Ehre oder seinem Ansehen beschädigen kann. Lesen Sie hier, wann die Rede von Diffamierung ist und welche Konsequenzen drohen können.

Das Strafgesetzbuch (kurz: StGB) kennt insbesondere die Beleidigung (§ 185 StGB), die üble Nachrede (§ 186 StGB) und die Verleumdung (§ 187 StGB), die durch diffamierende Äußerungen verwirklicht werden können.

Ist eine Beleidigung diffamierend?

Bei der Beleidigung handelt es sich um die Kundgabe einer Missachtung oder Nichtachtung durch Meinungsäußerungen oder Werturteile gegenüber dem Betroffenen oder Dritte. Sie kann auch mittels symbolischer Handlungen (z.B. Tippen an der Stirn), ehrverletzende Tätlichkeiten (z.B. Ohrfeigen) oder durch das Vorhalten ehrenrühriger Tatsachen gegenüber dem Verletzten erfolgen.

Üble Nachrede: Strafbare Diffamierung?

Bei der üblen Nachrede behauptet oder verbreitet jemand eine Tatsache, die zur Herabwürdigung eines anderen geeignet ist und die nicht erweislich wahr ist.

Wann ist Diffamierung eine strafrechtliche Verleumdung?

Bei der Verleumdung behauptet oder verbreitet jemand wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache, die geeignet ist, diesen verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden.

Gegenüber der üblen Nachrede umfasst die Verleumdung auch kreditgefährdende Tatsachen; zudem muss der Täter das Tatbestandsmerkmal der Unwahrheit positiv gekannt haben.Dagegen erfordert die üble Nachrede keinen Vorsatz zur Nichterweislichkeit der Tatsache; bei dieser objektiven Strafbarkeitsbedingung trägt der Täter das Risiko, wegen des Scheiterns des Wahrheitsbeweises verurteilt zu werden, auch wenn er an die Richtigkeit seiner ehrenrührigen Tatsachenbehauptung geglaubt hat.

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