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Beleidigung

Stand: 24.06.2013

Die Beleidigung ist ein Ehrverletzungsdelikt gemäß dem Strafgesetzbuch (kurz StGB), das einen rechtswidrigen Angriff auf die Ehre eines oder mehrerer lebender Menschen durch vorsätzliche Kundgabe eigener Missachtung oder Nichtachtung durch Meinungsäußerungen oder Werturteile gegenüber dem Betroffenen oder Dritte voraussetzt.

Eine Beleidigung kann auch mittels symbolischer Handlungen wie das Tippen an der Stirn oder durch ehrverletzende Tätlichkeiten wie in Form von Ohrfeigen geschehen, sowie durch das Vorhalten ehrenrühriger Tatsachen gegenüber dem Verletzten.

Die Beleidigung wird gemäß § 185 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe bestraft. Die Beleidigung von Organen oder Vertretern ausländischer Staaten im Innland regelt das Strafgesetzbuch gesondert.

Wichtig ist die Abgrenzung zwischen Belästigung und Beleidigung. Ob eine Äußerung eine Beleidigung darstellt, bestimmt sich nach ihrem objektiven Sinngehalt, wie ein unbefangener verständiger Dritter sie verstehen würde (BVerfGE 93, 266, 295; BGH NJW 2000, 342).
Handelt es sich nur um eine Unhöflichkeit oder Taktlosigkeit gegenüber einem anderen, so liegt darin noch keine Missachtung gemäß § 185 StGB. Zur Feststellung, dass eine Ehrkränkung vorliegt, kommt es auf die Gesamtumstände des Einzelfalls an. Dabei sind eventuelle persönliche Beziehungen zwischen den Beteiligten und der Umgangston in dem jeweiligen Personenkreis zu berücksichtigen.

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   | Stand: 25.11.2017
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