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Beischlaf - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 21.07.2014
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Nach § 173 Strafgesetzbuch (StGB) wird bestraft, wer zumindest bedingt vorsätzlich mit einem blutsmäßigen Verwandten den Beischlaf vollzieht. Geschützte Rechtsgüter sind Ehe und Familie oder die familiäre Ordnung (BGHSt 3, 342) sowie nach teilweise vertretener Ansicht auch die sexuelle Selbstbestimmung (BVerfG NJW 2008, 1137, 1138).

Darüber hinaus werden auch die psychische Integrität des Partners und die Gefahr eugenischer Schäden als Strafgrund herangezogen. Auf das Bestehen intakter familiärer Bindung kommt es nicht an. Die Höhe der angedrohten Strafe richtet sich nach der Art der Blutsverwandtschaft.
Die Tat mit einem leiblichen Abkömmling wird gemäß § 173 Abs. 1 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder mit Geldstrafe verfolgt. Als Abkömmling gelten die Personen, die mit dem Täter in absteigender Linie verwandt sind. Die Linie ist absteigend, wenn diese Verwandten nach dem Täter geboren worden sind. Die Tat mit einem leiblichen Verwandten in aufsteigender Linie wird gemäß § 173 Abs. 2 Satz 1 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe geahndet. Verwandte in aufsteigender Linie sind jene, die vor dem Täter geboren worden sind; also die Eltern, Großeltern usw. Ebenso werden gemäß § 173 Abs. 2 Satz 2 StGB leibliche Geschwister mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, die miteinander den Beischlaf vollziehen. Jedoch werden nach § 173 Abs. 3 StGB Abkömmlinge und Geschwister, die zum Tatzeitpunkt noch nicht 18 Jahre alt sind, nicht bestraft. Eine strafbare Teilnahme ist insoweit möglich.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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