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Strafrecht

arglistige Täuschung - Infos und Rechtsberatung

08.08.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Eine arglistige Täuschung kann im Zivilrecht und im Strafrecht eine Rolle spielen.

Im Zivilrecht führt die arglistige Täuschung zur Anfechtungsmöglichkeit eines Vertrages. Als Täuschung kommt jedes Verhalten in Betracht, welches durch das Vorspiegeln falscher oder das Entstellen oder Unterdrücken wahrer Tatsachen, geeignet ist, bei einer anderen Person einen Irrtum zu erregen. Dabei kann das Verhalten sowohl in einem aktiven Tun, das heißt also der Erregung eines Irrtums oder aber in einem Unterlassen, also durch Unterlassen einer gebotenen Aufklärung, bestehen. Dies bedeutet, dass die Aufklärung aufgrund bestimmter Umstände (vorheriges Tun, gesetzliche Pflicht, allgemein anerkannte rechtliche Verpflichtung etc.) geboten sein muss. Eine Täuschung ist arglistig, wenn der Täuschende die Unrichtigkeit seiner Angaben auch kennt und gerade aus dem Bewusstsein heraus handelt, dass der andere Teil durch die Täuschung zur Abgabe einer Willenserklärung bestimmt wird. In der Praxis kommt es oft zu erheblichen Schwierigkeiten, wenn es darum geht, eine arglistige Täuschung zu beweisen. Vergleichbare Sachverhalts-Voraussetzungen liegen auch im Strafrecht, z.B. bei dem Tatbestand des Betruges vor.

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