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Abtreibungsrecht - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 25.11.2014
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Der Schwangerschaftsabbruch oder auch gemeinhin Abtreibung genannt, ist im § 218 StGB geregelt.

Schwangerschaftsabbruch ist eine Tötung menschlichen Lebens und zwar ohne Rücksicht darauf, ob das ungeborene Wesen dabei Schmerz empfinden kann oder nicht. Die §§ 218 ff. StGB schützen das ungeborene Lebens bei intrauteriner Schwangerschaft als eigenständiges Rechtsgut. Das Grundgesetz verpflichtet in Art 1 Abs 1 und Art 2 Abs 2 S 1 GG den Staat jedoch zunächst undifferenziert dazu, menschliches Leben zu schützen, auch das ungeborene. Zum Teil bezweckt die vorliegende Strafnorm auch den Schutz von Leben und Gesundheit der Mutter. Der Schutz der Mutter vor einer Körperverletzung durch den Arzt birgt mittelbar auch einen strafrechtlichen Schutz des ungeborenen Kindes vor fahrlässiger Tötung in sich und wegen der Rechtsgüterkollision soll der mindere strafrechtliche Lebensschutz des Ungeborenen (§§ 218 StGB ff) gegenüber dem strafrechtlichen Lebensschutz des geborenen Menschen (§§ 211 StGB ff) nicht gegen die Schutzpflicht des Staates verstoßen.
Die Normen § 218a StGB, § 219 StGB sind zusätzlich zu § 218 StGB zu prüfen und führen in den Indikationsfällen zu einem Ausschluss der Rechtswidrigkeit, in den Fällen der Fristenlösung mit Beratungsvorbehalt rückwirkend zu einem Tatbestandsausschluss mangels Handlungsunrechts bei fortbestehendem Erfolgsunrechtsurteil. Der Vorteil einer begrenzten strafrechtlichen Gestattung des rechtswidrigen Schwangerschaftsabbruchs durch Tatbestandsausschluss unter bestimmten Voraussetzungen (§ 218a Abs 1 StGB) besteht darin, dass weithin eine Durchführung des Abbruchs unter akzeptablen medizinischen Verhältnissen erfolgt, während in der strafrechtlichen Illegalität die Risiken für Schwangere erheblich größer wären.

Spezielle Fragen zu Ihrem Fall beantworten die Anwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne auf Wunsch auch anonym.

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