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Steuerrecht

Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb - Infos und Rechtsberatung

09.06.2016 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Im Vereins- und Verbandsrecht unterscheidet man zwischen dem Zweckbetrieb und dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

Der Zweckbetrieb dient allein der Verwirklichung der Zwecke des Verbandes oder des Vereins. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb dient der Einnahmeerzielung, z.B. durch den Verkauf von Speisen und Getränken bei Vereinsveranstaltungen oder den Verkauf von Büchern oder Prospekten. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb ist zulässig, wenn seine Erträge ausschließlich dem Vereinszweck zugute kommen. Ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb in Verbands-/Vereinsform ist jedoch dann unzulässig, wenn sich aus Art und Umfang der wirtschaftlichen Tätigkeit ergibt, dass tatsächlich ein gewerbliches Unternehmen in der dafür nicht vorgesehenen Rechtsform des eingetragenen Vereins geführt wird. Der zulässige wirtschaftliche Geschäftsbetrieb ist steuerlich privilegiert, weil keine Körperschaft- und Gewerbesteuerpflicht besteht, soweit die Einnahmen einschließlich der Mehrwertsteuer pro Jahr 35.000,00 EUR nicht übersteigen. Hierfür müssen Zweckbetrieb und wirtschaftlicher Betrieb buchhalterisch sauber getrennt werden. Ein- und Ausgaben müssen dem jeweiligen Bereich zugeordnet werden.

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Bei Fragen, insbesondere zur steuerlichen Gestaltung, helfen Ihnen die im Vereins- und Steuerrecht tätigen Anwälte der Deutschen Anwaltshotline gern weiter.

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