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Versorgungsfreibetrag - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 29.04.2013

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Der Versorgungsfreibetrag ist im Steuerrecht üblicherweise in den Bereichen Einkommen- und Erbschaftsteuer von Bedeutung. Bei den Versorgungsbezügen im Sinne des Einkommensteuerrechts blieb bis zum Veranlagungszeitraum 2004 jährlich ein Betrag von 40 Prozent, höchstens aber 3.072 EUR im Veranlagungszeitraum steuerfrei. Dieser Versorgungsfreibetrag wird nun bis zum Jahr 2040 Stück für Stück abgeschafft, ab dann werden Sozialversicherungsrenten voll versteuert.

Versorgungsbezüge im Sinne des Einkommensteuergesetzes sind Bezüge und Vorteile, die ein Steuerpflichtiger unmittelbar aus einem früheren Dienstverhältnis bezieht (insbesondere Beamtenpensionen, Ruhegelder, Witwen- und Waisengelder auf Grund beamtenrechtlicher oder entsprechender Vorschriften des öffentlichen Dienstes sowie Betriebsrenten, die von privaten Arbeitgebern im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung ausbezahlt werden). Versorgungsfreibeträge im Bereich der Erbschaftsteuer bestehen bei einem Erwerb von Todes wegen (§ 17 ErbStG). Der überlebende Ehegatte erhält einen Freibetrag von 256.000 EUR. Eine Kürzung erfolgt dann, wenn dem überlebenden Ehepartner Versorgungsbezüge zustehen, die aus Anlass des Todes nicht der Erbschaftsteuer unterliegen.

Der Freibetrag für Kinder des Erblassers ist nach dem Alter des Kindes gestaffelt und beträgt zwischen 10.300 und 52.000 EUR.

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