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Verlustvortrag - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 11.04.2006

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Informationen zum Thema: Verlustvortrag

Verlustvortrag nennt man das Verfahren, welches dazu führt, dass verbleibende negative Einkünfte betragsmäßig in den folgenden Veranlagungszeitraum übertragen werden und zwingend in diesem VZ vor dem Abzug von Sonderausgaben (SA), außergewöhnlichen Belastungen (agB) und sonstigen Abzugsbeträgen von dem Gesamtbetrag der Einkünfte abzuziehen sind, § 10d Abs.2 EStG. Erwirtschaftete der Steuerpflichtige im VZ 03 z.B. negative Einkünfte iHv. 50.000 EUR kann er diesen Verlust gem. § 10d Abs.1 S.1 und 7 EStG ( in der ab VZ 1999 geltenden Fassung) ab VZ 2001 und ab dem 01.01.2002 bis zu einem Betrag von 511.500 EUR vom Gesamtbetrag der Einkünfte des unmittelbar vorangegangenen VZ abziehen. Hat der Steuerpflichtige aber in dem vorangegangenen VZ keine oder zu geringe positive Einkünfte erzielt, erfolgt auf seinen Antrag entweder ein anteiliger Verlustrücktrag oder vollständiger Verlustvortrag auf die folgenden VZ, wobei im jeweils nächsten VZ vollständiger Abzug der vorgetragenen negativen Einkünfte bis maximal 51.500 EUR erfolgt. Daraus folgt, dass anders als früher große Verluste nicht mehr in dem Umfang"aufgehoben" werden können, um die Steuerlast in einem, für den Steuerpflichtigen sehr lukrativen VZ zu mindern. Gem. § 10d Abs.4 S.1 EStG ist der am Schluss eines VZ verbleibende Verlustvortrag getrennt nach Einkunftsarten gesondert festzustellen. Nach § 10d Abs.2 S.3 ist das für die Besteuerung zuständige Finanzamt auch für die Feststellung zuständig.

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