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Steuerrecht

Steuermesszahl - Infos und Rechtsberatung

20.05.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Steuermesszahl wird bei der Ermittlung des Steuermessbetrages benötigt und wird dadurch ermittelt, dass ein Tausendstel auf den sich nach dem Bewertungsgesetz ergebenden Einheitswert herangezogen wird. Bei der Gewerbesteuer beträgt sie 3,5 %.

Die Grundsteuermesszahl ist davon zu differenzieren.
Sie beträgt nach § 14 und § 15 GrStG für die alten Bundesländer:

6,0 ‰ für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft,
2,6 ‰ für Einfamilienhäuser für die ersten 38.346,89 Euro (75.000 DM) des Einheitswerts, 3,5 ‰ für den Rest des Einheitswerts,
3,1 ‰ für Zweifamilienhäuser und
3,5 ‰ für alle restlichen Grundstücke, einschließlich Einfamilienhäuser im Wohnungs-/Teilerbbaurecht.

Für die neuen Bundesländer - ausgenommen für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft - gelten die höheren Steuermesszahlen (von 5‰ bis 10‰) auf der Grundlage der alten Einheitswerte nach den Wertverhältnissen zum 1. Januar 1935 fort.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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