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Steuerrecht

Spendenrecht - Infos und Rechtsberatung

03.09.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Abzugsfähigkeit von Spenden beim Spender ist in § 10b EStG geregelt. Danach sind Spenden für besonders förderungswürdige gemeinnützige, für mildtätige, kirchliche, religiöse und wissenschaftliche Zwecke bis zur Höhe von 5% des Gesamtbetrags der Einkünfte oder 2 Promille der Summe aus Umsatz und Lohnsumme als Sonderausgaben steuerlich abzugsfähig. Für wissenschaftliche, mildtätige und als besonders förderungswürdig anerkannte kulturelle Zwecke beträgt die Höchstgrenze 10 Prozent. Für Zuwendungen an politische Parteien gelten besondere Höchstgrenzen.
Mit Beginn der Jahres 2000 trat eine Neuregelung des Spenden-Steuerrechts in Kraft.

Jetzt sind alle steuerbegünstigten Hilfswerke selbst zum Empfang und zur Bestätigung von Spenden berechtigt, früher mussten manche eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine öffentliche Dienststelle dazwischen schalten.
Allerdings sind die Spendenbescheinigungen - sie heißen jetzt offiziell "Bestätigungen über Zuwendungen" nur an einen amtlich festgeschriebenen Vordruck gebunden. In ihnen muss der gespendete Einzelbetrag mit Zuwendungsdatum stehen und das Datum des letzten finanzamtlichen Freistellungsbescheids an die gemeinnützige Organisation. Letzteres darf nicht länger als 5 bzw. 3 Jahre her sein. Bei Spenden bis 100 EUR reicht aber meist der Nachweis durch Überweisungsbeleg.
Die Spende muss freiwillige Zuwendung, nicht Entgelt für eine Gegenleistung sein (Unterschied zum Sponsoring).
Nicht nur Bares kann steuerwirksam gespendet werden. Auch Sachzuwendungen führen zu einer Steuerersparnis.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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