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Steuerrecht

Sonderabschreibung - Infos und Rechtsberatung

20.11.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nach deutschem Steuerrecht versteht man unter Sonderabschreibung diejenige Abschreibung, die zusätzlich zur Normalabschreibung bei einem Wirtschaftsgut beansprucht wird. Im Unterschied zur erhöhten Abschreibung wird die reguläre Abschreibung des Wirtschaftsguts von der Sonderabschreibung nicht betroffen. Eine erhöhte Abschreibung tritt an die Stelle der regulären Abschreibung.

Die gängigste Form der Sonderabschreibung ist die Sonderabschreibung zur Förderung kleiner und mittlerer Betriebe nach § 7 g Abs. 1(bis 2007) bzw. Abs. 5 (ab 2008) des Einkommensteuergesetzes. Sie beträgt insgesamt bis zu 20 % der Anschaffungskosten oder Herstellungskosten und kann im Jahr der Anschaffung sowie in den folgenden vier Wirtschaftsjahren in Anspruch genommen werden.
Eine Sonderabschreibung von 20 Prozent der Anschaffungskosten/Herstellungskosten kann geltend gemacht werden, wenn das Wirtschaftsgut ausschließlich oder fast ausschließlich (mindestens 90 %) betrieblich genutzt wird.

Sie kann auch dann geltend gemacht werden, wenn für das betreffende Wirtschaftsgut kein Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen wurde. Eine Kopplung der Sonderabschreibung an den Investitionsabzugsbetrag, so wie dies bei der Ansparabschreibung der Fall war, gibt es nicht.

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