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Schwarzgeld

Stand: 06.09.2016

Unter Schwarzgeld versteht man umgangssprachlich Geld aus steuerpflichtigen, aber dem Finanzamt verschwiegenen Einkünften, das sich in privater oder öffentlicher Hand befindet.

Da es für die Einkunftsbesteuerung grundsätzlich nicht darauf ankommt, ob ein Einkommen aus einer legalen oder aber unmoralischen oder gar ungesetzlichen Quelle stammt, sind auch Gewinne aus illegalen Rechtsgeschäften (z.B. Drogenverkäufen) zu versteuern. Auch aus größeren Erbschaften kann im Falle des Überschreitens von Freibeträgen Schwarzgeld erzielt werden. Ein wesentliches Ziel von Schwarzgeldgeschäften ist die Vermeidung von Steuern auf die erzielten Einkünfte. Die AO (Abgabenordnung) definiert diese vorsätzlich begangene Vermeidungshandlung in § 370 als Verkürzung oder Hinterziehung von Steuern. Nur mit einer rechtzeitigen und vollumfänglichen Selbstanzeige der Steuerhinterziehung kann Straffreiheit erreicht und damit das Schwarzgeld wieder für Investitionen im Inland einsetzbar gemacht werden. Im Falle einer Verurteilung wegen Steuerhinterziehung ist je nach Höhe des Steuerschadens mit empfindlichen Geldstrafen oder sogar Haftstrafen bis zu zehn Jahren zu rechnen. Bei den Verjährungsfristen für Steuerhinterziehung ist zwischen der strafrechtlichen und der steuerrechtlichen Verjährungsfrist zu unterscheiden. Den Staatsanwalt interessieren nur Straftaten, die weniger als fünf Jahre zurückliegen. In schweren Fällen reicht seit einer Gesetzesänderung Ende 2008 das Interesse auch zehn Jahre zurück. Dabei kommt es auf die Höhe der hinterzogenen Steuern und auf die Umstände des Einzelfalls an.

Mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung wurden die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Prüfungs- und Ermittlungstätigkeiten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls und der zuständigen Landesbehörden, sowie die Voraussetzungen für eine optimierte Ausstattung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit mit Informationstechnologie geschaffen.


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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