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Steuerrecht

Pendlerpauschale - Infos und Rechtsberatung

11.11.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Diese wird auch Entfernungspauschale genannt. Ab dem VZ 2007 sollte das Werkstorprinzip gelten, d.h. dass der Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte grundsätzlich nicht mehr als beruflich, sondern als privat veranlasst anzusehen sein sollte (daher auch die Formulierung im Gesetz: " wie Werbungskosten" und nicht mehr "Werbungskosten").

Diese Sichtweise ist zwar weiterhin möglich, aber nur dann, wenn man dieses Prinzip auch folgerichtig umsetzt und nicht etwa wie die Neuregelung zum VZ 2007, indem die ersten 20 Entfernungskilometer nicht absetzbar sein sollten, die darüber hinausgehende Entfernung wiederum schon.

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Dementsprechend hat das BVerfG genau diese fehlende Folgerichtigkeit gerügt und die Neuregelung als verfassungswidrig verworfen.
Nunmehr gilt wieder die alte Regelung. Damit können wieder ab dem ersten Entfernungskilometer 0,30?/km für die Nutzung eines Pkw steuerlich als Werbungskosten geltend gemacht werden. Mit dem Ansatz dieses Satzes sind prinzipiell alle Kosten, die im Zusammenhang mit diesen Fahrten verbunden sind (wie z.B. Reparaturen), abgegolten (daher auch die Bezeichnung "Pauschale"). Jedoch gibt es auch hier wiederum Ausnahmen. Prominentes Beispiel ist hier die Möglichkeit, Kosten eines Wegeunfalls, der sich auf dem Weg zur Arbeit ereignet hat, steuerlich geltend zu machen.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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