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Liebhaberei

Stand: 04.12.2013

Die Liebhaberei kann dann zum Tragen kommen, wenn in den drei Gewinneinkunftsarten zwar zu Beginn die Gewinnerzielungsabsicht vorliegt, ein solcher sich jedoch nicht realisieren lässt, und in den vier Überschußeinkunftsarten zu Beginn die Überschußerzielungsabsicht vorliegt, ein solcher sich aber nicht realisieren lässt.

Die Gewinneinkunftsarten sind die aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb, und aus selbständiger Arbeit.

Diesbezüglich wird von der Finanzverwaltung unterschiedlich lange zugesehen, ob sich ein Gewinn realisieren lässt, ob diese Gewinneinkunftsart die einzige ist, oder ob noch andere Einkunftsarten betroffen sind. Wenn keine weiteren Einkunftsarten betroffen sind, der Steuerpflichtige Existenzgründer ist, wird frühestens nach fünf bis zehn Jahren von Liebhaberei gesprochen, d.h. die Ernsthaftigkeit der Gewinnerzielungsabsicht angezweifelt.

Das krasseste Beispiel ist der Zahnarzt mit EUR 500.000,00 Gewinn aus selbständiger Arbeit, der mit einem Pferdegestüt, das er insbesondere von seiner Tochter betreiben lässt, EUR 250.000,00 negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielt. In diesem Fall wird die Finanzverwaltung allerspätestens im dritten Jahr, voraussichtlich gar sofort von Liebhaberei ausgehen, da die Motivation des Zahnarztes nur sein kann, seine Tochter zu erfreuen und sein Gesamtbetrag der Einkünfte und damit sein zu versteuerndes Einkommen zu senken.

Hinsichtlich den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sind zwei gefährliche BFH-Entscheidungen im Hinterkopf zu behalten, da in beiden Fällen bei einer Vermietung einer Immobilie unter fünf Jahren mit negativen Einkünften aus Vermietung und Verpachtung und anschließender Veräußerung von Liebhaberei ausgegangen wurde, da in der Totalvermietungsperiode kein Gewinn erzielt wurde. Besonders gefährlich ist daran, dass es sich im zweiten Fall um einen so genannten "Notverkauf" handelte.


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