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Freistellungsauftrag - Infos und Rechtsberatung

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 28.12.2012

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Bei Einkünften aus Kapitalvermögen (z.B. Zinsen, Dividenden) wird die Einkommensteuer dadurch erhoben, dass durch die Bank schon bei der Auszahlung der Kapitalerträge eine pauschalisierte Kapitalerstragssteuer als Quellensteuer einbehalten wird. Sie beträgt normaler Weise 25% der Kapitalerträge.

Dem Steuerpflichtigen steht bei Einkünften aus Kapitalvermögen ein Sparerpauschbetrag von derzeit Euro 801 (bei zusammen veranlagten Ehegatten Euro 1.602) zu. Dieser Freibetrag kann bereits im oben dargestellten Abzugsverfahren berücksichtigt werden.

Die Berücksichtigung des Sparerpauschbetrags bereits im Abzugsverfahren setzt voraus, dass der Steuerpflichtige demjenigen, der für den Staat den Steuerabzug vornimmt (normaler Weise der Bank) einen sogenannten Freistellungsauftrag erteilt.

Für die Erteilung des Auftrags sollte der Vordruck der Bank verwendet werden.

Beispiel:

Ein Steuerpflichtiger erhält in einem Jahr Euro 1.001 Zinsen aus einem Sparguthaben. Er hat der kontoführenden Bank einen Freistellungsauftrag von Euro 801 erteilt.

Damit führt die Bank nur noch Kapitalertragsteuer (Euro 1.001 ./. Freibetrag Euro 801 Freistellung = verbleiben Euro 200, darauf 25% Kapitalertragsteuer = Euro 50 abzugspflichtige Quellensteuer) an den Fiskus ab.

Ohne Freistellungsauftrag würde die Bank aber Euro 250,25 abführen. Bei der Einkommensteuererklärung kann diese Quellensteuer normaler Weise wieder als Steuergutschrift abgezogen werden.

Wenn Geld bei mehreren Banken angelegt ist, dann muss der Sparer selbst darauf achten, dass der Freibetrag insgesamt nur einmal bis maximal Euro 801 gewährt wird.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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